Analyse-Paralyse: Entscheidungsschwierigkeiten

Analyse-Paralyse – So verhinderst du das Überanalysieren

Ich erlebe es immer wieder: Manche Leute brauchen im Restaurant für die Auswahl ihres Gerichts eine Ewigkeit.

Sie denken oft laut:

Nehme ich doch die Lasagne oder nehme ich lieber eine Schinkenpizza? Aber eine Schinkenpizza habe ich schon letzte Woche gegessen. Vielleicht doch einen kleinen Salat?

Sie können sich nicht entscheiden, da zu viele Alternativen angeboten werden.

Manchmal ging es mir genauso: Zum Bespiel als ich mit diesem Blog anfangen wollte.

Ich dachte, ich werde eine bessere Entscheidung treffen, wenn ich nur noch dieses eine Detail weiß.

Und so analysierte ich und lernte viel mehr Details, die eigentlich für die Problemstellung nebensächlich waren. Ich verlagerte den Anfangszeitpunkt immer weiter in die Zukunft.

Aus meinem Denken folgten keine Taten; ich wollte den „perfekten“ Start hinlegen.

Dabei ist Wissen alleine nicht zu gebrauchen, wenn keine Taten folgen.

Ich wusste:

„The best way to learn about business, is to be in business“ (Der beste Weg um etwas über das Geschäft zu lernen, ist im Geschäft zu sein)

Auch ein bekannter US-General im zweiten Weltkrieg sagte schon:

„Ein guter Plan heute ist besser als ein perfekter Plan morgen“ – George S. Patton (US-General im zweiten Weltkrieg)

Man lernt vor allem durch ausprobieren. Natürlich sollte man auch aus Fehlern und Erfolgen anderer lernen, aber nichts schlägt die eigene praktische Durchführung.

Ich werde beispielsweise versuchen meinen Schreibstil laufend zu verbessern. Nur durch Übung wird er besser.

Zu viele Informationen führen zur Paralyse durch Analyse, denn man versucht wirklich alle Informationen zu haben und erst dann anzufangen.

Analyse-Paralyse entsteht, wenn die Angst vor falschen Entscheidungen zu stark ist. Überanalysieren soll helfen, die Entscheidung zu perfektionieren und Fehler zu vermeiden. weiterlesen

Karteikarten sind meine Lieblingslernmethode

Karteikarten sind nicht Old School – Sinnvoll lernen mit Karteikarten

Wenn manche das Stichwort Karteikarten hören, dann werden sie sich denken: „Die habe ich zuletzt in der Grundschule benutzen müssen“. Obwohl es Karteikarten schon lange gibt, sind sie ein nicht zu unterschätzendes Werkzeug. Sie ermöglichen dir Gelerntes effizient in das Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Der Professor John Dunlosky von der Kent State University in den USA hat viele Studien, Papiere und Artikel über das Thema „Lernmethoden“ bearbeitet. Er kam bei seiner Zusammenfassung zur Erkenntnis, dass viele weitverbreitete Lerntechniken schlichtweg unproduktiv sind.

Zum Beispiel schnitt das Markieren und Unterstreichen von Texten schlecht ab. Auch das erneute Lesen eines bereits bearbeiteten Textes wurde als ineffizient bezeichnet. Diese beiden Techniken sind nicht nur schlecht um sein Wissen zu erweitern, sondern sind auch zeitaufwändig. Du solltest daher besser zu den produktiveren Methoden wechseln.

Die zwei nach Professor John Dunlosky besten Methoden möchte ich dir folgend vorstellen:

  • Verteiltes Üben
  • Übungstests

Ein gutes Mittel um diese beiden Methoden zu kombinieren, sind Karteikarten. Sie erlauben das zeitversetzte und flexible Lernen. Außerdem fordern sie das aktive Abrufen von Wissen, was dem Grundgedanken von Übungstest entspricht. weiterlesen

Frühaufsteher

Frühaufsteher werden innerhalb von 30 Tagen – Teil 5 – Ende der Challenge

Die Frühaufsteher-Challenge ist nun vorbei. Ich habe die vierte Woche absolviert und stelle dir die Ergebnisse der vergangen Woche (und noch einige weitere Tage aufgrund der 30-Tage-Challenge) vor.

Schlafenszeiten der vierten Woche und der restlichen Tage der 30-Tage-Challenge

Generell kann ich sagen, dass die vergangenen Tage sehr gut verlaufen sind. Ich bin regelmäßig um 05:30 aufgestanden; ich habe nur dreimal kurz überzogen. Sehr gut! weiterlesen

Whiteboards helfen beim Planen

Warum du ein Whiteboard nutzen solltest

Ich gebe es zu …

… ich wollte schon immer ein Whiteboard an der Wand hängen haben.

Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sie sind auch ein hervorragendes Mittel um schnell Notizen zu machen und Pläne zu erstellen.

In diesem kurzen Artikel möchte ich dir erzählen, warum ich mein Whiteboard so schätze.

Ich spreche hier nur von den „analogen“ Whiteboard und nicht über die bereits verfügbaren digitalen und interaktiven Boards, da die letzteren fast nur von größeren Unternehmen genutzt werden (zu teuer). weiterlesen

Gewohnheiten bilden und ablegen

Gewohnheiten bilden für langfristigen Erfolg – inklusive 10 Tipps

Wieso sind Veränderungen so schwer?

Man ist, was man täglich tut. Ein Jahr hat 365 Tage. Dein Leben mehrere Jahre. Stell dir vor welchen „Hebel“ tägliche Tätigkeiten auf deinen Erfolg bzw. Misserfolg haben.

Nur wenn du jeden Tag Dinge für deine Gesundheit tust, wirst du langfristig gesünder.

Wenn du jeden Tag Dinge für deinen finanziellen und beruflichen Erfolg tust, wirst du langfristig Erfolg haben.

Nur wenn du jeden Tag an deinen Beziehungen arbeitest, werden diese gestärkt.

Die täglichen Aktivitäten sind es, die die größten Auswirkungen auf dein Leben haben. Wenn du nicht täglich etwas für die wichtigsten Bereiche deines Lebens machst, wird sich langfristig nicht viel verändern.

Es reicht nicht nur einige Tage oder Wochen an einem Ziel zu arbeiten und die restlichen Tage nicht zu nutzen. Nur wer kontinuierlich dabei bleibt wird Erfolg haben.

Jeder kennt es: An Silvester nimmt man sich einiges vor. Die Vorsätze reichen von früher aufstehen, mehr arbeiten, gesünder essen, bis hin zu regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Leider verfliegen die guten Vorsätze meist schon in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Warum ist das so? – Weil es anstrengend ist!

Niemanden fällt es leicht plötzlich zum Jahreswechsel große Änderungen in seinem Leben vorzunehmen. Es erfordert Willenskraft. Wie ich schon in meinen Artikel über Willenskraft geschrieben habe, ist Willenskraft eine endliche Ressource. Sie kann nur begrenzt eingesetzt werden, bis sie irgendwann aufgebraucht ist. weiterlesen

Frühaufsteher

Frühaufsteher werden innerhalb von 30 Tagen – Teil 4

Die dritte Woche der Frühaufsteher-Challenge ist vollendet. Den ersten Teil der Serie findest du hier. Nachfolgend nun die Analyse der vergangenen Woche.

Schlafenszeiten der dritten Woche

Frühaufsteher-Challenge Woche 3 - Schlafenszeiten

Die ersten vier Tage waren relativ konstant. Nur am zweiten Tag habe ich die Aufstehzeit um zirka 30 Minuten hinausgezögert; bin aber dann doch aufgestanden. Die Einschlafzeiten waren immer um rund 22:30 bis 23:00. Das läuft schon einmal sehr gut.

Das Aufstehen unter der Arbeitswoche ist im Vergleich zur ersten Frühaufsteher-Woche um Welten leichter. Das hätte ich mir nicht gedacht.

Im letzten Artikel der Serie (Teil 3) habe ich schon geschrieben, dass am fünften Tag die betriebliche Weihnachtsfeier stattfindet. Nach dieser Feier bin um zirka 00:00 ins Bett gegangen, was nicht so schlecht war. Am Morgen habe ich mich trotz wenig Schlaf um 05:30 aus dem Bett gequält, um die Gewohnheit zu festigen. Später habe ich mich wieder ein bisschen erholt, da die Schlafdauer sonst viel zu kurz gewesen wäre und ich müde war. weiterlesen