Langzeitgedächtnis stark verbessern und Funktionsweise

Das Langzeitgedächtnis ist sozusagen der Endgegner. Alles was du lernst soll am Ende hier gespeichert werden. Um das zu erreichen müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein. In diesem Artikel erfährst du wie das Langzeitgedächtnis aufgebaut ist und wie du es langfristig verbessern kannst. Nichts schlägt ein gesundes und leistungsfähiges Langzeitgedächtnis.

Was ist eigentlich das Langzeitgedächtnis?

Das Langzeitgedächtnis ist kein spezifischer Bereich des Gehirns. Du kannst es dir vielmehr so vorstellen, dass das gesamte Gehirn als Speicherplatz dient.

Langzeitgedächtnis - Ganzer Cortex

Der ganze Cortex wird also zur Speicherung der Informationen verwendet. Aber wie lange sind diese Informationen gespeichert? weiterlesen

Flow – Arbeiten und Lernen ohne Zeitgefühl

Im Flow verschwimmt die Zeit.

Als ich auf die Uhr schaute waren fast drei Stunden vergangen. So geht es mir oft, wenn ich beispielsweise etwas Neues auf der Gitarre lerne und übe. Ich mehr merke die Zeit nicht mehr. Es vergehen Stunden, als seien es Minuten.

Diesen Zustand nennt man Flow. Du hattest ihn bestimmt auch schon. Während man in diesem Zustand ist, schafft man sehr viel und wächst förmlich über sich selbst hinaus. Eine Aktion „fließt“ in die nächste Aktion. Alles geht von ganz allein, es benötigt keine Planung.

Neben Musikern kennen auch unter anderem Sportler den Flow. Läufer bezeichnen ihn oft auch als „Runners High“. Auch professionelle Pokerspieler schätzen den höchst konzentrierten Zustand und blenden bei ihrem Spiel die Umgebung aus. Gute Autoren schreiben ihre besten Werke meist auch im Flow. All diese Menschen befinden sich regelmäßig im Flow.

Der Zustand ist hervorragend um Neues zu lernen und sich zu verbessern. Darum habe ich Wege gesucht ihn bewusst herbeizuführen.

Den Zustand kann man zwar nicht herbeizwingen, aber man kann die Gegebenheiten verbessern. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit in den Flow zu kommen.

In diesem Artikel möchte ich dir die Vorteile des Flow-Zustands zeigen und wie du die optimalen Bedingungen für ihn schaffen kannst. So nutzt auch du die Kraft für optimales Lernen.

Los geht’s! weiterlesen

Musik kann beim Lernen helfen.

Musik beim Lernen – Vorteile und die perfekte Musikauswahl

Ist Musik ein Konzentrationsräuber? Oder ist Musik doch gut für das Lernen? Diese Fragen habe ich mir schon oft gestellt. Manche behaupten: Musik fördert die Aufmerksamkeit und erhöht die Gedächtnisleistung. Wiederum andere meinen: Völliger Unfug; Musik lenkt zu stark ab und man kann sich nicht auf die vorliegende Sache konzentrieren.

Hier möchte ich darstellen, wie das mit der Musik wirklich ist und wie ich das Thema Musik beim Lernen angehe.

Das Musikstück macht’s aus!

Ein bulgarischer Psychiater namens Dr. Georgi Lozanov hat sich dem Gebiet „Musik und Lernen“ verschrieben. Er machte unzählige Experimente und testete seine Thesen.

Seine Experimente sahen ungefähr so aus: Zunächst teilte er seine Probanden in zwei Gruppen auf, Gruppe A und Gruppe B. Die Testpersonen erhielten Unterlagen, über die im Anschluss ein Test stattfand. Den Gruppen wurde während des Lernens jeweils eine unterschiedliche Musikrichtung vorgespielt.

Dr. Lozanov untersuchte anschließend, wie die Personen im Test abgeschnitten haben. Die Tests wiederholte er 15 Minuten, 1 Tag, 1 Woche und 1 Monat nach dem erstmaligen Lernen der Unterlagen.

Der Psychiater entdeckte, dass bestimmte Musikrichtungen die Ergebnisse positiv beeinflussten. Am besten schnitt die Stilrichtung Klassik ab.

Es war nicht nur die grobe Musikrichtung entscheidend, sondern auch bestimmte Musikstücke; und zwar zur richtigen Zeit.

Der Psychiater Dr. Lozanov kam zu der Schlussfolgerung, dass es für jede Phase des Lernens optimale Musikstücke gibt. weiterlesen

Karteikarten sind meine Lieblingslernmethode

Karteikarten sind nicht Old School – Sinnvoll lernen mit Karteikarten

Wenn manche das Stichwort Karteikarten hören, dann werden sie sich denken: „Die habe ich zuletzt in der Grundschule benutzen müssen“. Obwohl es Karteikarten schon lange gibt, sind sie ein nicht zu unterschätzendes Werkzeug. Sie ermöglichen dir Gelerntes effizient in das Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Der Professor John Dunlosky von der Kent State University in den USA hat viele Studien, Papiere und Artikel über das Thema „Lernmethoden“ bearbeitet. Er kam bei seiner Zusammenfassung zur Erkenntnis, dass viele weitverbreitete Lerntechniken schlichtweg unproduktiv sind.

Zum Beispiel schnitt das Markieren und Unterstreichen von Texten schlecht ab. Auch das erneute Lesen eines bereits bearbeiteten Textes wurde als ineffizient bezeichnet. Diese beiden Techniken sind nicht nur schlecht um sein Wissen zu erweitern, sondern sind auch zeitaufwändig. Du solltest daher besser zu den produktiveren Methoden wechseln.

Die zwei nach Professor John Dunlosky besten Methoden möchte ich dir folgend vorstellen:

  • Verteiltes Üben
  • Übungstests

Ein gutes Mittel um diese beiden Methoden zu kombinieren, sind Karteikarten. Sie erlauben das zeitversetzte und flexible Lernen. Außerdem fordern sie das aktive Abrufen von Wissen, was dem Grundgedanken von Übungstest entspricht. weiterlesen

Mein liebstes Koffeingetränk - Kaffee

Koffein – Ein Wundermittel für das Lernen?

Koffein kann unter Umständen beim Lernen helfen. In diesem Artikel erfährst du wie!

Koffein ist der weltweit am meisten konsumierte stimulierende Stoff. Er ist unter anderem in Kaffee enthalten, in grünem und schwarzem Tee, in Energydrinks und in reiner Form in Koffeintabletten.

Koffein hat eine anregende Wirkung und kann die Leistungsfähigkeit erhöhen. Der Stoff vertreibt die morgendliche Müdigkeit und sorgt kurzfristig für mehr Konzentrationsvermögen.

Koffein wird auch häufig von Tein bzw. Thein unterschieden. Dabei bedeuten diese Begriffe das gleiche: Koffein. Sie sind der gleiche Wirkstoff!

Chemische Formel von Koffein
Chemische Formel von Koffein

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Richard Feynman Methode

Richard Feynman-Methode – Schwierige Themen leichter lernen

Richard Feynman hatte seinerzeit eine wichtige Erkenntnis. Beim Lernen sollte es nicht darum gehen, sich an Schwieriges zu erinnern, sondern die Dinge leichter zu machen und sie zu verstehen.

Entdeckung der Richard Feynman-Methode

Herr Richard Feynman war ein amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. Er entdeckte 1935 sein Interesse an Quantenmechanik. Dieses Fachgebiet war zu dieser Zeit noch völlig neu und es wurden keine Vorlesungen an seiner Universität angeboten. Daraufhin besorgte er sich alle Bücher die er über Quantenmechanik finden konnte. Er lernte daraus mit seiner eigens entwickelten Methode, die später als „Feynman-Methode“ bekannt wurde.

Der Autor seiner Biografie erwähnte diese Technik. Er erklärt in seiner Biografie, wie Feynman sich auf seine Prüfungen in Princeton vorbereitete. Richard Feynman verwendete ein Notizbuch und schrieb auf die erste Seite „Notebook of things I don’t know about“ (dt. „Notizbuch der Dinge, über die ich nichts weiß“). Er organisierte so sein Wissen über alle Zweige der Physik und sah so, wo noch Lücken zu schließen waren.

Richard Feynman war auch bekannt seine Kollegen in der Mathematikabteilung herauszufordern. Er bat sie ein beliebig schwieriges Thema zu erklären, unter der Bedingung nur einfache Begriffe zu verwenden. Feynman wettete, dass er zu der gleichen Schlussfolgerung wie die Mitarbeiter der Mathematikabteilung kommt, die sich hauptsächlich mit diesen schweren Mathematikproblemen beschäftigten. weiterlesen