Langeweile betrifft auch Tiere

Langeweile hat durchaus viele überraschende Vorteile

Heutzutage ist es fast ein Verbrechen einmal „nichts“ zu tun. Jeder muss immer produktiv sein oder zumindest so tun, als ob man keine Zeit hat. Dabei kann niemand den ganzen langen Tag über 100%-ig produktiv sein und seine Höchstleistung bringen. Man sollte sich vielmehr das Ziel setzten, in einem bestimmen Zeitraum fokussiert zu arbeiten oder zu lernen. Mit der Zeit und den richtigen Techniken kann man den Zeitraum dann ausweiten.

Trotzdem: Der Mensch ist keine Maschine!

Es gilt auch einmal Freizeit zu planen, in der man nichts tut. Ja wirklich: Nichts tun!

Ein klein wenig Langeweile schadet keinem und kann sogar positive Auswirkungen haben. Weiter unten habe ich einige Vorteile aufgeführt. Viele schwören auch auf Meditation. Wenn du hierzu Erfahrungen hast, dann lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Warum ist das Thema gerade heute so interessant?

Reduzierte Aufmerksamkeitsspanne

Besonders in Zeiten der dauernden Reizüberflutung kann ein bisschen Langeweile positiv für einen sein. Durch das ständige Wechseln der Aufmerksamkeit auf neue Dinge, leidet die Aufmerksamkeitsspanne.

Das betrifft besonders die sozialen Medien, wo die Aufmerksamkeit in immer kleinere Stücke zerteilt wird.

Bei einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne wirst du schneller gelangweilt und kannst dich nicht mehr so leicht in komplexere Sachverhalte hineindenken (hauptsächlich aufgrund der dauernden Unterbrechungen).

Du versuchst immer wieder deine Langeweile mit neuen eher unwichtigen „News“ zu überbrücken. Dabei kann das gezielte Langweilen sogar positiv sein.

Mein Tipp: Schalte dein Smartphone, deinen Fernseher, deinen PC und sonstige elektronische Geräte für einige Tage komplett aus.

Nun aber endlich zu den versprochenen Vorteilen… (mehr …)

Die drei wichtigsten Aufgaben des Tages

Die drei wichtigsten Aufgaben des Tages – Die beste und einfachste Zeitmanagementtechnik

Wer wünscht sich nicht produktiver zu sein? Vermutlich fast jeder, denn dadurch hat man mehr Zeit für die Dinge, die einem viel bedeuten.

Ich habe mir damals immer viele Aufgaben für den folgenden Tag vorgenommen. Meistens habe ich aber erst während des Tages erkannt, was ich alles machen musste bzw. sollte. So blieb nicht viel Zeit für diese Dinge, da ich mit etwas anderem beschäftigt war. Von Planung also keine Spur.

Aber das änderte sich mit einer sehr einfachen Zeitmanagementtechnik. Durch sie erkannte ich die wichtigsten Aufgaben des Tages (ganz nach dem Pareto-Prinzip) und sparte viel Zeit, die ich sonst mit weniger wichtigen Dingen verbracht hätte. Ich bemühte mich, mich nur auf die nachfolgend beschriebene Technik zu konzentrieren und alles weitere erst zu erledigen, wenn ich noch Zeit hatte. (mehr …)

Gedanken aufschreiben für mehr Fokus und Konzentration

Gedanken aufschreiben bzw. externalisieren– Mehr Konzentration und Fokus

Ich habe durch das Gedanken aufschreiben deutlich mehr Konzentration für die aktuelle Aufgabe bekommen. In diesem Artikel möchte ich dir meine Methode vorstellen, die mir in den letzten Jahren sehr geholfen hat.

Ausgangslage

Mein Problem war oft, dass ich immer wieder viele neue Informationen bekommen habe und mir alles irgendwie merken musste.

Das waren neue Aufgaben, Unterlagen zu aktuellen Aufgaben und vieles mehr. Ich denke, dass es fast jeden so geht.

Jede neue Information braucht allerdings einen kleinen Teil deiner Aufmerksamkeit. Im Unterbewusstsein denkst du immer wieder einmal an die neuen Aufgaben. Schließlich solltest du sie erledigen und darfst sie nicht wieder vergessen.

Irgendwann hast du so viele Informationen, dass du manche sogar wieder vergisst. Dabei sind es häufig eher unwichtigere Dinge, die an unserer Aufmerksamkeit zehren. (mehr …)

Durch das Parkinsonsche Gesetz zu einem besseren Zeitmanagement

Parkinsonsche Gesetz – Brich dieses Gesetz für ein besseres Zeitmanagement

Du sollst das Parkinsonsche Gesetz brechen!

In diesem Artikel erfährst du warum.

Viele kennen das: Man hat noch einige Monate Zeit um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Allerdings vergehen die Tage ohne produktiv zu lernen. Erst in den letzten Tagen wird wie verrückt gelernt, um das nötige Wissen in den Kopf zu kriegen. Meist viele Stunden am Stück. Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch total ineffizient. Die typische Studentenkrankheit eben.

In meiner Situation kann ich mir dieses Vorgehen nicht leisten. Meine Arbeit und mein berufsbegleitendes Studium verlangen ein besseres Zeitmanagement. Ich möchte auch auf die positiven Eigenschaften von Sport und genügend Schlaf nicht verzichten. Daher nutze ich die verschiedensten Zeitmanagementtechniken.

Insbesondere gilt es erstmal die grundlegenden Ursachen von Prokrastination (Aufschieben) und von Unproduktivität zu erkennen. (mehr …)

Flow – Arbeiten und Lernen ohne Zeitgefühl

Im Flow verschwimmt die Zeit.

Als ich auf die Uhr schaute waren fast drei Stunden vergangen. So geht es mir oft, wenn ich beispielsweise etwas Neues auf der Gitarre lerne und übe. Ich mehr merke die Zeit nicht mehr. Es vergehen Stunden, als seien es Minuten.

Diesen Zustand nennt man Flow. Du hattest ihn bestimmt auch schon. Während man in diesem Zustand ist, schafft man sehr viel und wächst förmlich über sich selbst hinaus. Eine Aktion „fließt“ in die nächste Aktion. Alles geht von ganz allein, es benötigt keine Planung.

Neben Musikern kennen auch unter anderem Sportler den Flow. Läufer bezeichnen ihn oft auch als „Runners High“. Auch professionelle Pokerspieler schätzen den höchst konzentrierten Zustand und blenden bei ihrem Spiel die Umgebung aus. Gute Autoren schreiben ihre besten Werke meist auch im Flow. All diese Menschen befinden sich regelmäßig im Flow.

Der Zustand ist hervorragend um Neues zu lernen und sich zu verbessern. Darum habe ich Wege gesucht ihn bewusst herbeizuführen.

Den Zustand kann man zwar nicht herbeizwingen, aber man kann die Gegebenheiten verbessern. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit in den Flow zu kommen.

In diesem Artikel möchte ich dir die Vorteile des Flow-Zustands zeigen und wie du die optimalen Bedingungen für ihn schaffen kannst. So nutzt auch du die Kraft für optimales Lernen.

Los geht’s! (mehr …)

Pareto-Prinzip

Mithilfe des Pareto-Prinzips zu effizientem Zeitmanagement

Auch diese Regel – wie die Pomodoro-Technik – wurde von einem Italiener entdeckt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts untersuchte Vilfredo Pareto die Verteilung des Bodenbesitzes von Italien. Er kam zum Ergebnis, dass sich 80% des Bodenbesitzes auf 20% der Familien aufteilte. Infolgedessen empfahl er italienische Banken sich auf die 20% der Bevölkerung zu konzentrieren, bei denen die Banken am meisten Geschäft machen konnten. Mit dieser Aussage machte er sich zwar nicht beliebt, aber er erkannte erstmals die 80/20-Regel. Die Regel wird auch häufig – nach seinem Erfinder – Pareto-Prinzip genannt. (mehr …)