Frühaufsteher

Frühaufsteher werden innerhalb von 30 Tagen – Teil 2

Wie im Teil 1 der Serie geschrieben, werde ich in diesem Folgeartikel meine Erfahrungen mit dem frühen Aufstehen der letzten Woche analysieren. Beginnen möchte ich mit meinen Schlafenszeiten. Das heißt, wann ich eingeschlafen und aufgestanden bin.

Schlafenszeiten der ersten Woche

Schlafenszeiten der ersten Woche
Schlafenszeiten der ersten Woche

Der erste Tag ist gut gestartet. Ich bin um 23:30 ins Bett gegangen und wie geplant um 5:30 mit dem Wecker aufgestanden. Aufgrund der starken Veränderung der Weckzeit auf 5:30 bin ich am Folgetag entsprechend müde gewesen und früher (ca. 23:00) eingeschlafen.

Am zweiten Tag stand ich auch wieder um 5:30 auf, was diesmal schon etwas schwieriger wurde, da die Anfangsmotivation schon etwas abnahm.

Das Ergebnis der späten Schlafenszeiten bekam ich am dritten Tag stark zu spüren. Ich musste schon um 22:30 ins Bett und stand erst um 6:30 auf, da ich leider den Wecker ausgeschaltet habe, um noch ein wenig zu schlafen.

Bei einer so großen Änderung des Schlafrhythmus ist es nicht verwunderlich, dass ein paar Ausreiser dabei sein würden. Leider beging ich den Fehler schon am Tag 3. Das war ein klares Zeichen, das ich die letzten beiden Tage nicht genügend geschlafen habe.

Am nächsten Tag (Tag 4) der Woche lief wieder alles wie geplant. Ich bin um 22:30 ins Bett gegangen und stand um 5:30 auf. Wie erwartet musste ich in der Anfangsphase viel Willenskraft aufbringen um durchzuhalten.

Der Tag 5 war ebenfalls ein guter Tag. Ich konnte sogar erst um 23:30 schlafen gehen, da ich noch mit Kommilitonen auf einem Weihnachtsmarkt unterwegs war und erst später nach Hause kam. Trotzdem stand ich zur geplanten Uhrzeit auf.

Am Samstag der ersten Woche ging ich mit einem Freund weg. Das heißt ich konnte erst um 3:00 nachts schlafen. Damit ich kein so großes Schlafdefizit aufbaute, bin ich ein wenig später aufgestanden. Grundsätzlich lassen sich die Wochenenden schwerer planen, als der geregelte Ablauf unter der Arbeitswoche.

Am nächsten Tag (Tag 7) ging ich schon früher ins Bett, da ich mich wegen Samstag schon müde fühlte. Leider bin ich noch eine halbe Stunde länger im Bett geblieben. Die Folgetage sollten allerdings wieder im normalen Rahmen sein.

Schlafdauer der ersten Woche

Schlafdauer der ersten Woche
Schlafdauer der ersten Woche

Die Schlafdauer der ersten Woche ist, wie ich im Startartikel geschrieben habe, erwarteter Weise von großen Schwankungen geprägt.

Am Anfang der Woche war die Stundenanzahl relativ konstant. Am Tag 3 musste ich, wie oben bei den Schlafenszeiten erwähnt, mehr schlafen. In den folgenden Tagen normalisierte sich meine Schlafdauer wieder. Die Schlafdauer von Tag 6 ist ein eindeutiger Ausreißer, aufgrund der Umstände. Am Tag 7 habe ich dementsprechend länger geschlafen.

Im Durchschnitt lag meine Schlafdauer bei rund 6,43 Stunden. Was einen unerwartet niedrigen Wert darstellt. Ich erwarte in den kommenden Wochen eine leichte Anhebung der durchschnittlichen Dauer, wenn sich die Schlafenszeiten stabilisiert haben. Wenn ich dann Frühaufsteher bin, ist eine so niedrige Schlafensdauer natürlich sehr gut. Das gibt mir täglich sehr viel mehr Zeit.

Mein Koffeinkonsum der ersten Woche

Koffeinkonsum der ersten Woche
Koffeinkonsum der ersten Woche

Der Tag eins war ein perfekter Mustertag. Ich trank meine beiden Kaffeetassen zur geplanten Zeit.

Am nächsten Tag vergas ich die 2-Kaffee-Regel und trank leider eine zusätzliche Tasse kurz vor Arbeitsbeginn.

Die nächsten beiden Wochentage (3 und 4) verliefen wieder wie geplant.

Am Freitag der ersten Woche (Tag 5) besuchte ich am Nachmittag eine Finanzierungs-Vorlesung für mein Studium und hatte keine Gelegenheit den zweiten Kaffee zu trinken.

Auch am Folgetag (Tag 6) hatte ich Vorlesung und musste meinen Nachmittagskaffee auf rund 8:30 (Vorlesungsbeginn) vorverlegen.

Durch die Gegebenheiten am Tag 7 trank ich den Morgenkaffee nach dem Aufstehen um 7:30  und zog den Nachmittagskaffee leicht vor (12:30).

Nutzung der gewonnen Zeit

Die durchschnittliche Schlafdauer ist relativ gering. Durch die gewonnenen Stunden habe ich täglich bemerkenswert mehr Zeit zur Verfügung.

Allgemein ist auch meine Konzentrationsfähigkeit wenig beeinträchtigt und ich fühle mich erstaunlich fit. Nach dem Aufstehen und dem Morgenkaffee läuft alles auf Hochtouren.

Die morgendlichen Stunden nutze ich meistens für das Schreiben und Recherchieren, aber auch um zu Bücher zu lesen.

Ausblick auf die kommende Frühaufsteher-Woche

In der kommenden Woche erwarte ich eine insgesamt stabilere Entwicklung. Die Ausschläge der ersten Tage werden nicht mehr dazu führen, die Schlafdauer anfänglich zu extrem zu verkürzen.

Ich gebe weiterhin mein Bestes um die Gewohnheit durchzusetzen und Frühaufsteher zu werden.

Einige Vorteile des Frühaufstehens spüre ich jetzt schon. Die Stunden am Abend vor dem Schlafen werden noch produktiv genutzt und ich kann besser einschlafen.

Die doch deutliche Verschiebung der Wachzeiten nach vorne am Morgen hilft mir mich besser zu fokussieren und bringt mir einen guten Start in den Tag.

Ich habe das Gefühl bei Arbeitsbeginn schon viele wichtige Dinge erledigt zu haben. Was natürlich super ist.

Nächste Woche werde ich über die folgende Challenge-Woche berichten und dich auf dem Laufenden halten.

Ich hoffe, dass dir die Serie hilft, um zu sehen, wie die Bildung einer Gewohnheit ablaufen kann. Auch ich bin natürlich nicht unfehlbar, aber ich denke durch meine kurzen „Rückschläge“ bekommst du ein realistischeres Bild.

Es läuft nicht immer Alles nach Plan. Auf lange Sicht wirst du aber mit Sicherheit erfolgreich sein, wenn du Durchhaltevermögen beweist.

Schreibe deine Erfahrungen mit einer Schlafumstellung in die Kommentare. Oder bist du schon Frühaufsteher? War es am Anfang sehr schwer für dich? Ab welchen Tag wurde es leichter?

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