Mein Lebensmotto: Nutze jeder Stunde (von Seneca)

Nutze jede Stunde – mein Lebensmotto von Seneca

Mein Lebensmotto ist schon lange ein (eher unbekanntes) Zitat von dem Stoiker Seneca.

Es lautet:

Nutze jede Stunde. Wenn Du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger von Morgen abhängen. Indem du das Leben aufschiebst, eilt es von dannen. – Seneca

Lebe in der Gegenwart

Für mich bedeutet es, dass wir im Jetzt leben sollen. Viele – mich eingeschlossen – ertappen sich dabei, wie sie mit Gedanken in der Vergangenheit sind und an etwas Negatives denken. Dabei sind diese Erlebnisse bereits vergangen. Du kannst sie nicht mehr ändern.

Auch Gedanken über die Zukunft – häufig Ängste und Zweifel – sind hinderlich, um im Jetzt glücklich zu sein. Mir hat zu diesem Thema auch das Buch von Eckhart Tolle sehr gefallen (siehe Buchempfehlungen) und kann es nur empfehlen.

Aber denke auch an die Zukunft

Ich denke, dass man aber nicht nur in der Gegenwart leben, sondern auch in gewissen Maße für die Zukunft planen muss; auch das „lese“ ich aus dem Zitat von Seneca heraus. Bei den richtigen Entscheidungen von Heute wird es dir Morgen viel besser gehen und hängst nicht mehr so stark von „Morgen“ ab („Morgen“ in Bezug auf das künftige Jetzt; sehr kompliziert ich weiß ^^).

Ich persönlich liebe es zu Planen. Dabei male ich mir natürlich auch Szenarien in der Zukunft aus. Jeder sollte ein Ziel haben, auf das man hinarbeitet. Allerdings sind alle Ziele nur weit entfernte Träume, wenn keine Aktionen in der Gegenwart folgen. weiterlesen

Krafttraining hilft dir, dich zu verbessern!

Warum Krafttraining dein Leben verändert und wie du anfangen kannst

Krafttraining ist mehr als nur Gewichte durch die Gegend werfen. Es kann dein Leben verändern! Ein gesunder Körper ist auch die Basis für geistige Höchstleistungen.

Ich persönlich möchte so viel Neues ausprobieren, wie möglich. Damit meine ich auch körperliche Aktivitäten. Nur mit Krafttraining bin ich in der Lage mich stetig zu verbessern. Es gibt mir auch die nötige Abwechslung. In diesem Artikel erfährst du warum ich jedem Krafttraining empfehle.

Verankerte Vorurteile

Der Kraftsport wird meist mit schwitzenden Kolossen assoziiert, die keuchend und ächzend vor dem Spiegel Hanteln umherschwingen. Dieses Image ist leider immer noch weit verbreitet.

In der Realität sieht die Welt ganz anders aus. Die Besucher eines Fitnessstudios sind Leute, wie du und ich. Und alle diese Besucher haben die Vorteile von Krafttraining erkannt. Auch du kannst von den positiven Eigenschaften eines regelmäßigen Krafttrainings profitieren. weiterlesen

Musik kann beim Lernen helfen.

Musik beim Lernen – Vorteile und die perfekte Musikauswahl

Ist Musik ein Konzentrationsräuber? Oder ist Musik doch gut für das Lernen? Diese Fragen habe ich mir schon oft gestellt. Manche behaupten: Musik fördert die Aufmerksamkeit und erhöht die Gedächtnisleistung. Wiederum andere meinen: Völliger Unfug; Musik lenkt zu stark ab und man kann sich nicht auf die vorliegende Sache konzentrieren.

Hier möchte ich darstellen, wie das mit der Musik wirklich ist und wie ich das Thema Musik beim Lernen angehe.

Das Musikstück macht’s aus!

Ein bulgarischer Psychiater namens Dr. Georgi Lozanov hat sich dem Gebiet „Musik und Lernen“ verschrieben. Er machte unzählige Experimente und testete seine Thesen.

Seine Experimente sahen ungefähr so aus: Zunächst teilte er seine Probanden in zwei Gruppen auf, Gruppe A und Gruppe B. Die Testpersonen erhielten Unterlagen, über die im Anschluss ein Test stattfand. Den Gruppen wurde während des Lernens jeweils eine unterschiedliche Musikrichtung vorgespielt.

Dr. Lozanov untersuchte anschließend, wie die Personen im Test abgeschnitten haben. Die Tests wiederholte er 15 Minuten, 1 Tag, 1 Woche und 1 Monat nach dem erstmaligen Lernen der Unterlagen.

Der Psychiater entdeckte, dass bestimmte Musikrichtungen die Ergebnisse positiv beeinflussten. Am besten schnitt die Stilrichtung Klassik ab.

Es war nicht nur die grobe Musikrichtung entscheidend, sondern auch bestimmte Musikstücke; und zwar zur richtigen Zeit.

Der Psychiater Dr. Lozanov kam zu der Schlussfolgerung, dass es für jede Phase des Lernens optimale Musikstücke gibt. weiterlesen

Lesen bildet!

Lesen – 9 Gründe warum du mehr lesen solltest

Viele verbringen jeden Tag Stunden vor dem Fernseher. Dabei gibt es eine sehr gute Alternative, die wesentliche Vorteile mit sich bringt. In der heutigen Zeit gibt es nur noch wenige Leute, die überhaupt ein Buch pro Jahr lesen. In diesem Artikel möchte ich dich vom Lesen überzeugen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Büchern, wie Romane, Krimis, Sachbücher und Ratgeber. Jede dieser Kategorien hat seine eigenen besonderen Eigenschaften und auch Vorteile. Wähle einfach ein Buch über ein Thema, das dich schon immer interessiert hat. Oder du liest ein Buch über eine spannende Geschichte. Wenn es um Bücher geht, ist wirklich für jeden etwas dabei.

Heutzutage werden auch immer mehr elektronische Bücher gekauft. Ich persönlich lese noch sehr gerne gedruckte Bücher, da ich gerne die Seiten umblättere und den Geruch der Bücher mag. Kurze Ratgeber und Sachbücher lese ich aber immer öfter am Laptop und am Smartphone.

Der Vorteil von gedruckten Büchern ist auch, dass diese keinen Strom benötigen. Das ermöglicht dir das flexible Mitnehmen und es muss kein Akku eines E-Book-Readers geladen werden.

Elektronische Bücher sind allerdings meist ein wenig günstiger. Mit einem Reader kannst du auch deine ganze persönliche Bibliothek mitnehmen und du hast immer ein neues Buch in der Tasche.

Im Grunde sind beide Arten zu empfehlen. Wähle einfach die Variante, die dir am meisten gefällt und deinen Ansprüchen gerecht wird.

Nun aber zu den Vorteilen, die dir das Lesen bringen kann. Sie gelten meist für Belletristik und Sachbücher gleichermaßen. weiterlesen

Analyse-Paralyse: Entscheidungsschwierigkeiten

Analyse-Paralyse – So verhinderst du das Überanalysieren

Ich erlebe es immer wieder: Manche Leute brauchen im Restaurant für die Auswahl ihres Gerichts eine Ewigkeit.

Sie denken oft laut:

Nehme ich doch die Lasagne oder nehme ich lieber eine Schinkenpizza? Aber eine Schinkenpizza habe ich schon letzte Woche gegessen. Vielleicht doch einen kleinen Salat?

Sie können sich nicht entscheiden, da zu viele Alternativen angeboten werden.

Manchmal ging es mir genauso: Zum Bespiel als ich mit diesem Blog anfangen wollte.

Ich dachte, ich werde eine bessere Entscheidung treffen, wenn ich nur noch dieses eine Detail weiß.

Und so analysierte ich und lernte viel mehr Details, die eigentlich für die Problemstellung nebensächlich waren. Ich verlagerte den Anfangszeitpunkt immer weiter in die Zukunft.

Aus meinem Denken folgten keine Taten; ich wollte den „perfekten“ Start hinlegen.

Dabei ist Wissen alleine nicht zu gebrauchen, wenn keine Taten folgen.

Ich wusste:

„The best way to learn about business, is to be in business“ (Der beste Weg um etwas über das Geschäft zu lernen, ist im Geschäft zu sein)

Auch ein bekannter US-General im zweiten Weltkrieg sagte schon:

„Ein guter Plan heute ist besser als ein perfekter Plan morgen“ – George S. Patton (US-General im zweiten Weltkrieg)

Man lernt vor allem durch ausprobieren. Natürlich sollte man auch aus Fehlern und Erfolgen anderer lernen, aber nichts schlägt die eigene praktische Durchführung.

Ich werde beispielsweise versuchen meinen Schreibstil laufend zu verbessern. Nur durch Übung wird er besser.

Zu viele Informationen führen zur Paralyse durch Analyse, denn man versucht wirklich alle Informationen zu haben und erst dann anzufangen.

Analyse-Paralyse entsteht, wenn die Angst vor falschen Entscheidungen zu stark ist. Überanalysieren soll helfen, die Entscheidung zu perfektionieren und Fehler zu vermeiden. weiterlesen

Karteikarten sind meine Lieblingslernmethode

Karteikarten sind nicht Old School – Sinnvoll lernen mit Karteikarten

Wenn manche das Stichwort Karteikarten hören, dann werden sie sich denken: „Die habe ich zuletzt in der Grundschule benutzen müssen“. Obwohl es Karteikarten schon lange gibt, sind sie ein nicht zu unterschätzendes Werkzeug. Sie ermöglichen dir Gelerntes effizient in das Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Der Professor John Dunlosky von der Kent State University in den USA hat viele Studien, Papiere und Artikel über das Thema „Lernmethoden“ bearbeitet. Er kam bei seiner Zusammenfassung zur Erkenntnis, dass viele weitverbreitete Lerntechniken schlichtweg unproduktiv sind.

Zum Beispiel schnitt das Markieren und Unterstreichen von Texten schlecht ab. Auch das erneute Lesen eines bereits bearbeiteten Textes wurde als ineffizient bezeichnet. Diese beiden Techniken sind nicht nur schlecht um sein Wissen zu erweitern, sondern sind auch zeitaufwändig. Du solltest daher besser zu den produktiveren Methoden wechseln.

Die zwei nach Professor John Dunlosky besten Methoden möchte ich dir folgend vorstellen:

  • Verteiltes Üben
  • Übungstests

Ein gutes Mittel um diese beiden Methoden zu kombinieren, sind Karteikarten. Sie erlauben das zeitversetzte und flexible Lernen. Außerdem fordern sie das aktive Abrufen von Wissen, was dem Grundgedanken von Übungstest entspricht. weiterlesen