Lernpausen optimal nutzen

Lernpausen sinnvoll nutzen und warum du sie machen solltest

„Lernpausen sind doch nur etwas für Faule!“

Diese Aussage kommt meistens von Leuten, die am „letzten Drücker“ vor der Prüfung einen Lernmarathon veranstalten. Dabei kann eine Planung von Lerneinheiten inklusive von Lernpausen das Zeitmanagement enorm verbessern und man kann entspannter Lernen.

Denn…

Was keine Pause kennt, ist nicht dauerhaft – Ovid (antiker römischer Dichter)

In diesem Artikel möchte ich dir zuerst aufzeigen, warum Lernpausen sinnvoll sind. Anschließend habe ich einige Vorschläge, wie du diese Unterbrechungen optimal nutzen kannst. weiterlesen

Langzeitgedächtnis stark verbessern und Funktionsweise

Das Langzeitgedächtnis ist sozusagen der Endgegner. Alles was du lernst soll am Ende hier gespeichert werden. Um das zu erreichen müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein. In diesem Artikel erfährst du wie das Langzeitgedächtnis aufgebaut ist und wie du es langfristig verbessern kannst. Nichts schlägt ein gesundes und leistungsfähiges Langzeitgedächtnis.

Was ist eigentlich das Langzeitgedächtnis?

Das Langzeitgedächtnis ist kein spezifischer Bereich des Gehirns. Du kannst es dir vielmehr so vorstellen, dass das gesamte Gehirn als Speicherplatz dient.

Langzeitgedächtnis - Ganzer Cortex

Der ganze Cortex wird also zur Speicherung der Informationen verwendet. Aber wie lange sind diese Informationen gespeichert? weiterlesen

Flow – Arbeiten und Lernen ohne Zeitgefühl

Im Flow verschwimmt die Zeit.

Als ich auf die Uhr schaute waren fast drei Stunden vergangen. So geht es mir oft, wenn ich beispielsweise etwas Neues auf der Gitarre lerne und übe. Ich mehr merke die Zeit nicht mehr. Es vergehen Stunden, als seien es Minuten.

Diesen Zustand nennt man Flow. Du hattest ihn bestimmt auch schon. Während man in diesem Zustand ist, schafft man sehr viel und wächst förmlich über sich selbst hinaus. Eine Aktion „fließt“ in die nächste Aktion. Alles geht von ganz allein, es benötigt keine Planung.

Neben Musikern kennen auch unter anderem Sportler den Flow. Läufer bezeichnen ihn oft auch als „Runners High“. Auch professionelle Pokerspieler schätzen den höchst konzentrierten Zustand und blenden bei ihrem Spiel die Umgebung aus. Gute Autoren schreiben ihre besten Werke meist auch im Flow. All diese Menschen befinden sich regelmäßig im Flow.

Der Zustand ist hervorragend um Neues zu lernen und sich zu verbessern. Darum habe ich Wege gesucht ihn bewusst herbeizuführen.

Den Zustand kann man zwar nicht herbeizwingen, aber man kann die Gegebenheiten verbessern. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit in den Flow zu kommen.

In diesem Artikel möchte ich dir die Vorteile des Flow-Zustands zeigen und wie du die optimalen Bedingungen für ihn schaffen kannst. So nutzt auch du die Kraft für optimales Lernen.

Los geht’s! weiterlesen

Mein Lebensmotto: Nutze jeder Stunde (von Seneca)

Nutze jede Stunde – mein Lebensmotto von Seneca

Mein Lebensmotto ist schon lange ein (eher unbekanntes) Zitat von dem Stoiker Seneca.

Es lautet:

Nutze jede Stunde. Wenn Du das Heute wahrnimmst, wirst du weniger von Morgen abhängen. Indem du das Leben aufschiebst, eilt es von dannen. – Seneca

Lebe in der Gegenwart

Für mich bedeutet es, dass wir im Jetzt leben sollen. Viele – mich eingeschlossen – ertappen sich dabei, wie sie mit Gedanken in der Vergangenheit sind und an etwas Negatives denken. Dabei sind diese Erlebnisse bereits vergangen. Du kannst sie nicht mehr ändern.

Auch Gedanken über die Zukunft – häufig Ängste und Zweifel – sind hinderlich, um im Jetzt glücklich zu sein. Mir hat zu diesem Thema auch das Buch von Eckhart Tolle sehr gefallen (siehe Buchempfehlungen) und kann es nur empfehlen.

Aber denke auch an die Zukunft

Ich denke, dass man aber nicht nur in der Gegenwart leben, sondern auch in gewissen Maße für die Zukunft planen muss; auch das „lese“ ich aus dem Zitat von Seneca heraus. Bei den richtigen Entscheidungen von Heute wird es dir Morgen viel besser gehen und hängst nicht mehr so stark von „Morgen“ ab („Morgen“ in Bezug auf das künftige Jetzt; sehr kompliziert ich weiß ^^).

Ich persönlich liebe es zu Planen. Dabei male ich mir natürlich auch Szenarien in der Zukunft aus. Jeder sollte ein Ziel haben, auf das man hinarbeitet. Allerdings sind alle Ziele nur weit entfernte Träume, wenn keine Aktionen in der Gegenwart folgen. weiterlesen

Musik kann beim Lernen helfen.

Musik beim Lernen – Vorteile und die perfekte Musikauswahl

Ist Musik ein Konzentrationsräuber? Oder ist Musik doch gut für das Lernen? Diese Fragen habe ich mir schon oft gestellt. Manche behaupten: Musik fördert die Aufmerksamkeit und erhöht die Gedächtnisleistung. Wiederum andere meinen: Völliger Unfug; Musik lenkt zu stark ab und man kann sich nicht auf die vorliegende Sache konzentrieren.

Hier möchte ich darstellen, wie das mit der Musik wirklich ist und wie ich das Thema Musik beim Lernen angehe.

Das Musikstück macht’s aus!

Ein bulgarischer Psychiater namens Dr. Georgi Lozanov hat sich dem Gebiet „Musik und Lernen“ verschrieben. Er machte unzählige Experimente und testete seine Thesen.

Seine Experimente sahen ungefähr so aus: Zunächst teilte er seine Probanden in zwei Gruppen auf, Gruppe A und Gruppe B. Die Testpersonen erhielten Unterlagen, über die im Anschluss ein Test stattfand. Den Gruppen wurde während des Lernens jeweils eine unterschiedliche Musikrichtung vorgespielt.

Dr. Lozanov untersuchte anschließend, wie die Personen im Test abgeschnitten haben. Die Tests wiederholte er 15 Minuten, 1 Tag, 1 Woche und 1 Monat nach dem erstmaligen Lernen der Unterlagen.

Der Psychiater entdeckte, dass bestimmte Musikrichtungen die Ergebnisse positiv beeinflussten. Am besten schnitt die Stilrichtung Klassik ab.

Es war nicht nur die grobe Musikrichtung entscheidend, sondern auch bestimmte Musikstücke; und zwar zur richtigen Zeit.

Der Psychiater Dr. Lozanov kam zu der Schlussfolgerung, dass es für jede Phase des Lernens optimale Musikstücke gibt. weiterlesen

Karteikarten sind meine Lieblingslernmethode

Karteikarten sind nicht Old School – Sinnvoll lernen mit Karteikarten

Wenn manche das Stichwort Karteikarten hören, dann werden sie sich denken: „Die habe ich zuletzt in der Grundschule benutzen müssen“. Obwohl es Karteikarten schon lange gibt, sind sie ein nicht zu unterschätzendes Werkzeug. Sie ermöglichen dir Gelerntes effizient in das Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Der Professor John Dunlosky von der Kent State University in den USA hat viele Studien, Papiere und Artikel über das Thema „Lernmethoden“ bearbeitet. Er kam bei seiner Zusammenfassung zur Erkenntnis, dass viele weitverbreitete Lerntechniken schlichtweg unproduktiv sind.

Zum Beispiel schnitt das Markieren und Unterstreichen von Texten schlecht ab. Auch das erneute Lesen eines bereits bearbeiteten Textes wurde als ineffizient bezeichnet. Diese beiden Techniken sind nicht nur schlecht um sein Wissen zu erweitern, sondern sind auch zeitaufwändig. Du solltest daher besser zu den produktiveren Methoden wechseln.

Die zwei nach Professor John Dunlosky besten Methoden möchte ich dir folgend vorstellen:

  • Verteiltes Üben
  • Übungstests

Ein gutes Mittel um diese beiden Methoden zu kombinieren, sind Karteikarten. Sie erlauben das zeitversetzte und flexible Lernen. Außerdem fordern sie das aktive Abrufen von Wissen, was dem Grundgedanken von Übungstest entspricht. weiterlesen