Whiteboards helfen beim Planen

Warum du ein Whiteboard nutzen solltest

Ich gebe es zu …

… ich wollte schon immer ein Whiteboard an der Wand hängen haben.

Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sie sind auch ein hervorragendes Mittel um schnell Notizen zu machen und Pläne zu erstellen.

In diesem kurzen Artikel möchte ich dir erzählen, warum ich mein Whiteboard so schätze.

Ich spreche hier nur von den „analogen“ Whiteboard und nicht über die bereits verfügbaren digitalen und interaktiven Boards, da die letzteren fast nur von größeren Unternehmen genutzt werden (zu teuer).

Einfache und schnelle Handhabung

Ein Vorteil von Whiteboards ist der schnelle und unkomplizierte Umgang mit ihnen. Ich neige dazu meine Gedanken möglichst schnell aufzuschreiben. Somit kann es sein, dass ein neuer besserer Gedanke kommt und ich die Notiz anpassen muss.

Nichts leichter als das!

Schnapp dir einen trockenen Schwamm und wische über das auf dem Whiteboard Geschriebene. Schon hast du wieder Platz um deine neuen Ideen zu notieren. Die gesamte Bearbeitungszeit ist viel geringer als wenn du jedes Mal ein neues Blatt Papier verwenden bzw. erst zum Radierer greifen musst.

Besser für die Gesundheit

Früher musste man sich mit einer Kreidetafel abmühen. Der Fortschritt zum Whiteboard ist auch daher sinnvoll, da die Tafelkreide Asthma verursachen kann.

Schreiben auf der Oberfläche

Die glatte Oberfläche des Whiteboard kann mit speziellen Stiften bemalt werden. Diese Stifte haften auf der glatten Fläche, verbinden sich aber nicht mit dem Untergrund. Sie sind daher einfach mit einem trockenen Schwamm oder Tuch abwischbar.

Um eine noch sauberere Reinigung durchzuführen, kannst du das Tuch oder den Schwamm mit etwas Alkohol befeuchten. So sieht dein Whiteboard schnell wieder wie neu aus.

Befestigungsmöglichkeiten

Ich empfehle ein magnetisches Board um auch gegebenenfalls kleine Notizen oder auch ganze Dokumente mit Magneten am Whiteboard zu befestigen. Von mir werden die Magneten aber nicht so häufig eingesetzt, nur wenn ich zum Beispiel eine To-Do-Liste am Board erstellt habe, wo ich auch die passenden Dokumente gleich mit befestigt habe.

Arten von Whiteboards

Es gibt kunststoffbeschichtete Whiteboards, welche aus lackiertem Stahl, emaillierte Whiteboards und verglaste Whiteboards. Die zuletzt genannte Variante ist eher für Unternehmen oder Bildungseinrichtungen gedacht, da sie sehr kostspielig sind.

Wie finde ich ein passendes Whiteboard?

Ich empfehle hier auf die eigenen Nutzungsanforderungen zu achten. Wenn du das Whiteboard täglich nutzen willst, lohnt sich vielleicht ein teureres emailliertes Whiteboard oder ein wenig günstigeres Whiteboard aus lackiertem Stahl. Bei geringer Nutzung und um z.B. kleine Wochenpläne aufzustellen würde ich zur günstigsten Alternative – das kunststoffbeschichtete Whiteboard – greifen.

Ich habe mein Whiteboard an einer Wand befestigt. Es gibt aber auch die Möglichkeit ein mobiles Board auf Rollen zu kaufen, wenn du z.B. keinen Platz an der Wand hast, oder du das Whiteboard verschieben möchtest.

Verschiedene Größen

Whiteboards gibt es in vielen verschiedenen Größen. Für kleine Notizen ist normalerweise eines der kleineren Formate ausreichend. Ich verwende für meine Notizen und auch für die Erstellung meiner Artikel ein Whiteboard mit den Maßen 120cm x 90cm. Mit dieser Größe bin ich auch sehr zufrieden. Größere Whiteboards würde ich nur nehmen, wenn ausreichend Platz an einer Wand ist und man die zusätzliche Größe des Boards voraussichtlich auch verwenden wird.

Verwendungsmöglichkeiten

Planen von Lerneinheiten

Ich verwende mein Board zum einen Lernplan aufzustellen. Dazu schreibe ich auf der linken Seite die geplanten Lerneinheiten und gleich rechts daneben das Datum. So bewahre ich den Überblick, was an dem einzelnen Tag erledigt werden muss.

Wenn eine Einheit absolviert wurde, dann wische ich sie gleich von dem Whiteboard. So werde ich motiviert, da mir das Abwischen zeigt, dass ich die Aufgabe geschafft habe.

Außerdem wird wieder Platz frei um neue Notizen anzubringen.

Tracken von Gewohnheiten

Auf der rechten Seite schreibe ich meist meinen Überblick über die aktuell neu zu bildende Gewohnheit. Ich male einen kleinen Kalender auf das Board und kreuze jeden Tag an, an dem ich die neue Gewohnheit durchgeführt habe. So sehe ich gleich, ob ich konsequent genug bin. Allein ein Blick auf die Wand, an der das Whiteboard hängt, fördert das Durchhalten.

Recherche

Auch zu Recherchetätigkeiten, zu Studienarbeiten oder für Blogartikel wird mein Whiteboard regelmäßig genutzt. Meist ähnlich der Feynman-Methode.

Oben in der Mitte schreibe ich das Thema. Als nächstes notiere ich Alles Kreuz und Quer, was mir zu dem Thema einfällt. Anschließend wird ausführlich im Internet und in Bücher recherchiert und weitere wichtige Punkte am Whiteboard ergänzt.

So habe ich alle Informationen auf einen Blick und muss mir noch keine Gedanken über eine sinnvolle Reihenfolge machen.

Nachteil von Whiteboards

Das Geschriebene ist nach dem Wegwischen für immer weg. Es ist nicht fest auf ein Blatt Papier geschrieben, das archiviert werden kann.

Ich löse das Problem, indem ich nach jedem fertig gestellten Tafelbild ein Foto mit meiner Handykamera mache. Das ist zwar keine optimale Lösung, aber sie hilft mir die gewonnen Informationen festzuhalten.

Für Wichtiges würde ich ein Übertrag auf ein anderes Medium (Papier, Word-Datei, Flip-Chart, …) empfehlen, welches nicht einfach gelöscht werden kann.

Fazit

Für mich persönlich sind Whiteboards unverzichtbar geworden. Am meisten helfen sie mir mich an Aufgaben zu erinnern, welche am Whiteboard notiert sind. So kann ich nichts vergessen und bin eher motiviert weiterzuarbeiten um alle Aufgaben am Board zu erledigen und letzten Endes wieder ein leeres Board zu erhalten. Das Gefühl vor einem wieder leeren Board zu stehen und alle Aufgaben erledigt zu haben ist fantastisch.

Bist du ein Whiteboard-Nutzer? Welche Größe verwendest du und für welche Verwendungszwecke nutzt du dein Board?

Schreibe gerne deine Erfahrungen in die Kommentare.

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